App Hosting in
Kubernetes

Lassen Sie Ihre cloud-native Fachanwendung von Experten betreiben. Auf europäischer Infrastruktur, mit 99,9 % Verfügbarkeitsgarantie.

Made in Germany ISO 27001 ISO 9001 DSGVO-konform DORA Compliant 24/7 Support
AWSAzureGoogle CloudHetznerLinodeIONOSScalewayOVHExoscaleGridscalePlusserverVMwareProxmoxSTACKITUpCloudTelekom

Software-Betrieb wie aus der Fabrik

Ihre Anwendung läuft produktionsreif auf Kubernetes in Europa – wir übernehmen Infrastruktur, Betrieb und den operativen Rahmen. Sie liefern Code oder wählen aus dem Katalog, wir sorgen für Verfügbarkeit, Skalierung und Compliance.

Vollständig gemanagt

Operations inklusive

Updates, Backups, Alerts, Endpoint Monitoring und 24/7-Support – Sie konzentrieren sich auf Produktentwicklung.

Managed24/7SLA

Wie wir das machen

Von der Plattform bis zum Support – modular buchbar oder als Paket. Jede Schicht baut auf der vorherigen auf.

Plattform

Managed Kubernetes

Cluster, Netzwerk, Storage, Ingress und Zertifikate – produktionsreif in Deutschland.

KubernetesInfrastruktur

Fachanwendung

GitOps mit Argo CD

Auslieferung Ihrer Individualsoftware – kontrollierte Releases von Staging bis Produktion.

GitOpsArgo CDCustom

Überwachung

Observability

Metriken, Logs, Traces und Endpoint-Checks – Alerts und Runbooks inklusive.

MonitoringSLO

Onboarding

Ihr Team startklar

Zugänge, Tools und Deployment-Prozesse – wir bringen Sie in GitLab, Argo CD und den Betriebsablauf ein.

OnboardingGitOpsProzesse

Support

Experten-Support

Definierte Reaktionszeiten, optional 24/7 – wenn es brennt, sind wir da.

SLA24/7

Added Value

Edge-Services, Storage und Tooling rund um Ihr App Hosting – modular auf souveräner Infrastruktur buchbar.

Endpoint Monitoring

Wir überwachen Ihre Endpoints minütlich von unserer Edge Cloud aus.

Anycast DNS

Multi-Region DNS mit Anycast-Routing auf eigener Infrastruktur – schnell, resilient und souverän.

Anycast Loadbalancing

EU-weites TCP-Loadbalancing (Layer 4) mit Anycast-Routing und eigenem AS – Made in Germany.

S3 Storage

S3-kompatibler Object Storage auf europäischer Infrastruktur – für Backups, App-Daten und Archive.

Container Registry

Private Container Registry für Ihre Images – sicher, performant und nahtlos in Kubernetes integriert.

Code Repository

Managed GitLab für Quellcode, CI/CD und DevSecOps – Repositories und Pipelines auf souveräner Infrastruktur.

Secrets Management

Managed OpenBao für Secrets, Zertifikate und dynamische Credentials – zentral und auditierbar.

Delivery

Managed Argo CD für GitOps-Deployments – deklarative Continuous Delivery in Ihren Kubernetes-Clustern.

Backups

Automatisierte Backups für Kubernetes, Apps und Daten – mit getesteter Wiederherstellung und EU-Speicherung.

Cloud + IaaS

Unsere Technologien und Produkte sind verfügbar zahlreichen Standorten in Europa sowie On-Premises.

ayedo Datacenter Standorte in Europa
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Gründe für die Arbeit mit uns

Technologien und Services von ayedo ermöglichen Ihnen den Betrieb Ihrer SaaS-Lösung ohne eigenes DevOps Team. Sie entwickeln Software, wir übernehmen den Betrieb auf Infrastruktur Ihrer Wahl.

100% preiswert

Unsere Managed Services und der individuelle Support durch unser Plattform-Team bieten den Mehrwert eines 3-köpfigen DevOps-Teams.

24/7 verfügbar

Unser Priority-Support bietet Ihnen Rund-um-die-Uhr Betreuung Ihrer kritischen Services. Auch am Wochenende und an Feiertagen.

90% weniger Operations

Wir kümmern uns um die Operations, damit Sie entwickeln können. Auf Wunsch inklusive Packaging, Pipelines, Monitoring und Backups.

2-fach zertifizierte Sicherheit

Unsere Managed Services sind nach ISO9001 und ISO27001 zertifiziert und in Anlehnung an die Standards des BSI abgesichert.

70% kürzere MTTR

Unsere 360° Observability und intelligentes Forecasting ermöglichen uns das pro-aktive Entdecken und Beheben von Fehlern und Echtzeit-Reaktion auf Ausfälle.

100% compliant

Wir bieten den Betrieb Ihrer Software auf zertifizierter Infrastruktur nach auditierbaren Methoden, sodass Sie immer compliant sind.

You build it. We run it.

Exzellente Performance und maximale Uptime - dafür stehen wir morgens auf. Und manchmal sogar mitten in der Nacht.

100+ Cluster

under Management

Mehr als 100 Kubernetes-Cluster betreiben wir produktiv für unsere Kunden.

300+ Datenbanken

under Management

Mehr als 300 Datenbanken betreiben, überwachen und sichern wir im produktiven Betrieb.

1 Petabyte Object-Storage

under Management

Ein Petabyte Object-Storage betreiben wir für Backups, Artefakte und Anwendungsdaten.

100 Millionen Timeseries

im Durchschnitt

4 Millionen Datapoints werden pro Sekunde von unseren Monitoring-Systemen ingestiert.

38.000+ Logs

pro Sekunde

Unsere Kollektoren erfassen Logs kontinuierlich und speichern sie DSGVO-konform – über 100 Milliarden Einträge pro Monat.

5.000+ Backups

pro Tag

Mehr als 5.000 Backups sichern wir jeden Tag auf verschlüsseltem Langzeit-Storage – rund 150 Terabyte Backup-Volumen pro Monat.

270 Millionen User-Sessions

pro Monat

Mehr als 9 Millionen User-Sessions laufen täglich über Software, die wir betreiben.

99,99% Uptime

im Jahresmittel

Unsere Managed Services sind im Schnitt weniger als 1 Stunde pro Jahr nicht verfügbar.

MTTD < 5 Minuten

im Durchschnitt

Unser Alerting erkennt Fehler und Ausfälle in der Regel innerhalb weniger Minuten.

Wir arbeiten mit digitalen Pionieren

Unternehmen aus den verschiedensten Branchen des Europäischen Wirtschaftsraumes setzen auf unsere Technologien und Dienstleistungen für den Betrieb Ihrer Software-as-a-Service Produkte.

UDSVolkswagenLiebherrT-SystemsVendureecoConnextPortainerBITMARCKUelzener VersicherungenFJDDWTOCCReiner SCTCyrus IndustrialDGSIEMnanocosmosInheadenSplixSchwarzgruppeINHHadesHiOrg-Serverown3dTikfinityProgram51Buben & MädchenPrime InsightsTELTECElevantiqMoovitCFToolsStadt KölnVivavisAvemio

Was können wir für Sie tun?

ayedo bietet zertifizierte Lösungen für den Betrieb von container-basierten Workloads nach cloud-nativen Standards für Unternehmen mit hohen Anforderungen an Verfügbarkeit, Compliance und Souveränität.

Betriebsplattform

Betriebsplattform für SaaS, Demos, Mandanten und Releases – Tooling und Integration in Ihre IT-Landschaft.

Delivery

Ihre App zuverlässig zum Kunden bringen – GitOps mit Argo CD auf Kubernetes.

Vollkasko-Versicherung

Wir bieten Rund-um-die-Uhr Entstörung und Support für die von uns verwalteten Kubernetes-Cluster und -Apps und auf Wunsch ein individuelles SLA.

Edge Services

Bei uns haben Sie Zugriff auf über 700 TLDs, Multi-Region DNS und Loadbalancing, custom IP-Prefixes sowie WAF- und DDOS-Protection für Ihre Apps.

Convenience Services

Sie brauchen Europäischen S3-kompatiblen Object Storage? Mail-Gateways in IP-Bereichen mit guter Reputation? Eine Alternative für Datadog?

Knowledge Transfer

Von manuellen Servern zu skalierbarem App-Betrieb? Wir begleiten Sie mit mehr als 15 Jahren Betriebspraxis.

Compliance & regulatorische Anforderungen

Die ayedo Cloud ist ISO 27001-zertifiziert und erfüllt im Standard die Anforderungen aktueller EU-Verordnungen: GDPR, NIS-2, DORA, CRA, Data Act und Cloud Sovereignty Framework.

GDPR-konforme Datenverarbeitung

Privacy by Design & Default.

EU-Datenhaltung (Deutschland), Customer-Managed Keys (BYOK/BYOHSM), Verschlüsselung at rest/in transit. ISO 27001-zertifiziertes Datenschutz-Management. Mehr zur GDPR.

NIS-2-konformer Betrieb

Resilienz im Betrieb.

24/7 Monitoring, Incident-Response, BCP/DR-Prozesse, Supply-Chain-Transparenz (SBOM). Mehr zu NIS-2.

DORA-ready

IKT-Resilienz nach Maß.

IKT-Risikomanagement, dokumentierte Exit-Strategien, Drittpartei-Risiko-Management, TLPT-Readiness. Mehr zu DORA.

CRA-konforme Software Supply Chain

Security by Design über den gesamten Lifecycle.

SBOM-Generation, CVE-Scanning, signierte Container-Images, GitOps-basierte Audit-Trails. Mehr zum CRA.

Cloud Sovereignty Framework

Digitale Souveränität messbar gemacht.

EU-basierte Operations, offene Standards, Exit-Fähigkeit ohne Lock-in. Mehr zum Framework.

Data Act-konforme Portabilität

Switching ohne Hürden.

Offene APIs, standardisierte Formate, vollständige Exit-Runbooks. Mehr zum Data Act.

Integrierte Compliance-Roadmap

Ganzheitlicher Ansatz.

Wie ayedo GDPR, NIS-2, DORA, CRA, Data Act und ISO 27001/9001 systematisch adressiert. Zur Übersicht.

TLS-Zertifikate für öffentliche Kubernetes-Endpunkte

TLS-Zertifikate für öffentliche Kubernetes-Endpunkte

TLS für Kubernetes endet nicht zwingend am Ingress. Eine zentrale TLS-Termination an der ayedo Edge Cloud vereinfacht Zertifikatsverwaltung, WAF-Integration und Traffic-Steuerung. Zusätzliche Verschlüsselung bis zum Cluster schützt jedoch weitere Netzwerkabschnitte. Die richtige Entscheidung hängt von Trust Boundaries, Betriebsmodell, Compliance und gewünschter Fehlerisolierung ab.

DNS-Automatisierung für Kubernetes hinter der Edge Cloud

DNS-Automatisierung für Kubernetes hinter der Edge Cloud

Kubernetes-DNS und öffentliche Namensauflösung lösen unterschiedliche Probleme. Cluster-Ressourcen kennen Services, Ingresses und Workloads; die Edge Cloud verwaltet öffentliche Endpunkte, DNS-Zonen und die Weiterleitung zum Backend. Ein belastbares Betriebsmodell trennt diese Zuständigkeiten, automatisiert aber ihre Übergaben über klar definierte Schnittstellen.

Loadbalancer für Kubernetes providerunabhängig betreiben

Loadbalancer für Kubernetes providerunabhängig betreiben

Ein Kubernetes Service vom Typ `LoadBalancer` bindet den öffentlichen Zugang häufig an den jeweiligen Cloud- oder Infrastrukturprovider. Eine eigenständige Edge-Schicht trennt diese Verantwortung vom Cluster: Routing, Schutz, TLS und Erreichbarkeit werden zentral organisiert, während Kubernetes bei ayedo oder einem anderen Provider betrieben werden kann. Das reduziert Providerabhängigkeiten und vereinfacht Multi-Cloud-Architekturen.

Kubernetes-API-Server sicher über die Edge erreichbar

Kubernetes-API-Server sicher über die Edge erreichbar

Ein öffentlich erreichbarer Kubernetes-API-Server muss nicht direkt aus dem Internet auf seine Backend-Adresse zugreifen lassen. Eine vorgeschaltete Edge-Schicht kann Routing, TLS, DDoS-Schutz und Backend-Cloaking übernehmen. Entscheidend bleibt die Trennung zwischen öffentlicher Erreichbarkeit, kryptografischer Authentisierung und tatsächlicher Berechtigung im Cluster.

Ingress und Edge Cloud: Zuständigkeiten sauber trennen

Ingress und Edge Cloud: Zuständigkeiten sauber trennen

Kubernetes Ingress und Edge Cloud lösen unterschiedliche Aufgaben. Die Edge Cloud kontrolliert den öffentlichen Eingang, schützt Anwendungen und terminiert TLS. Kubernetes Ingress beschreibt dagegen die Weiterleitung innerhalb des Clusters. Eine klare Trennung verhindert doppelte Regeln, widersprüchliche Sicherheitskonfigurationen und schwer nachvollziehbare Betriebszustände.

Security-Entscheidungen an der Edge nachvollziehbar machen

Security-Entscheidungen an der Edge nachvollziehbar machen

Edge Security Monitoring macht sichtbar, wie sich Schutzmaßnahmen auf den öffentlichen Traffic auswirken. Traffic- und Usage-Statistiken helfen, WAF-Regeln, DDoS-Schutz und exponierte Endpunkte betrieblich zu bewerten. Sie erklären jedoch weder individuelle Angriffe vollständig noch ersetzen sie Logs, Traces und anwendungsnahe Security-Telemetrie.

Multi-Cloud-Security mit zentraler Edge-Architektur

Multi-Cloud-Security mit zentraler Edge-Architektur

Multi-Cloud Security scheitert häufig nicht an fehlenden Schutzfunktionen, sondern an ihrer verteilten Umsetzung. Eine zentrale Edge-Architektur bündelt öffentlichen Zugang, WAF, DDoS-Schutz, TLS-Terminierung und Routing vor heterogenen Backends. Provider-Unabhängigkeit, eigenes Autonomous System und Aktiv-Aktiv-Betrieb reduzieren dabei Kontroll- und Abhängigkeitspunkte.

DDoS-Schutz an der Edge mit Anwendungslogik koppeln

DDoS-Schutz an der Edge mit Anwendungslogik koppeln

DDoS-Schutz und Anwendungssicherheit adressieren unterschiedliche Angriffsebenen. Die Edge kann Volumen, Protokolle, Verbindungsraten und Request-Muster bewerten und schädlichen Traffic frühzeitig verwerfen. Ob ein gültiger Request fachlich missbräuchlich ist, lässt sich jedoch meist erst im Anwendungskontext erkennen. Wirksamer Schutz kombiniert daher beide Ebenen mit klaren Zuständigkeiten.

TLS, WAF und Backend: Eine Schichtenarchitektur

TLS, WAF und Backend: Eine Schichtenarchitektur

Eine belastbare **Security-Schichtenarchitektur** verteilt Schutzaufgaben auf unterschiedliche Ebenen: TLS schützt die Transportverbindung, die WAF bewertet HTTP-Anfragen und das Backend bleibt für Autorisierung, Validierung und Datenschutz verantwortlich. Entscheidend sind die Übergabepunkte zwischen diesen Schichten. Jede Entschlüsselung, Weiterleitung und Protokollumwandlung erzeugt dabei eigene Vertrauens- und Betriebsanforderungen.

Security-Funktionen zwischen Edge und Anwendung verteilen

Security-Funktionen zwischen Edge und Anwendung verteilen

Security-Funktionen gehören nicht pauschal an einen einzigen Ort. Die Edge eignet sich für Schutzmaßnahmen mit hoher Sichtbarkeit, großem Skalierungsbedarf und standardisierbaren Regeln. Die Anwendung bleibt für Identität, Autorisierung und fachliche Zugriffskontrollen verantwortlich. Entscheidend sind Kontextbedarf, Fehlkonfigurationsrisiko und die Frage, wie früh ein Angriff erkannt und begrenzt werden kann.

Öffentliche Angriffsflächen systematisch reduzieren

Öffentliche Angriffsflächen systematisch reduzieren

Eine öffentliche Angriffsfläche entsteht nicht nur durch einzelne Schwachstellen, sondern durch die gesamte Internet-exponierte Architektur. Anycast Loadbalancing, WAF, DDoS Protection, TLS Termination und Backend Cloaking müssen deshalb als zusammenhängende Security-Zone vor den Backends betrachtet werden. Entscheidend ist, welcher Traffic die Backends überhaupt erreicht und unter welchen Bedingungen.

TLS Termination an der Edge architektonisch planen

TLS Termination an der Edge architektonisch planen

TLS Termination an der Edge verkürzt den Weg von Client zu geschütztem Einstiegspunkt, verschiebt aber Verantwortlichkeiten. Zertifikate, Vertrauensgrenzen und Backend-Verbindungen müssen deshalb getrennt geplant werden. Die zentrale Frage lautet nicht, ob TLS am öffentlichen Eingang endet, sondern welche Verbindungen danach weiterhin verschlüsselt und wie ihre Identitäten geprüft werden.

Backend Cloaking als Baustein der Edge-Security

Backend Cloaking als Baustein der Edge-Security

Backend Cloaking reduziert die direkte öffentliche Erreichbarkeit von Ursprungsdiensten, indem Clients nicht unmittelbar mit den Backends kommunizieren. Das senkt die öffentliche Angriffsfläche, ersetzt aber weder WAF-Regeln noch Anwendungsschutz. Entscheidend sind sauberes Routing, kontrollierte Backend-Zugriffe und ein Betriebsmodell für Health Checks und Failover.

DDoS-Schutz an der Edge und seine Grenzen im Backend

DDoS-Schutz an der Edge und seine Grenzen im Backend

DDoS-Schutz an der Edge reduziert volumetrischen und netzwerkseitigen Angriffsdruck, bevor er die öffentliche Infrastruktur eines Unternehmens erreicht. Scrubbing schützt damit den Eingang zu Anwendungen und APIs. Es ersetzt jedoch weder Backend-Sicherheit noch Authentisierung, Ressourcenlimits oder fachliche Prüfungen gegen missbräuchliche Nutzung.

WAF an der Edge: Regeln, Grenzen und Betriebsmodelle

WAF an der Edge: Regeln, Grenzen und Betriebsmodelle

Eine WAF an der Edge prüft HTTP- und HTTPS-Anfragen, bevor sie Backends erreichen. Sie eignet sich für protokoll- und anfragespezifische Muster wie Injection, unerlaubte Methoden oder auffällige Request-Strukturen. Fachlicher Kontext, Geschäftslogik und komplexe Autorisierung bleiben jedoch Aufgabe der Anwendung. Entscheidend ist ein Betriebsmodell, das Schutzwirkung und Fehlalarmrisiko kontrolliert.

Health Checks als Grundlage stabiler Traffic-Pfade

Health Checks als Grundlage stabiler Traffic-Pfade

Health Checks im Loadbalancing bewerten nicht nur, ob ein Backend-Netzwerkziel erreichbar ist. Entscheidend ist, ob der Service tatsächlich Anfragen verarbeiten kann. Die Ergebnisse beeinflussen Pool-Zustände, Failover und Traffic-Steuerung. Damit werden Health Checks zur Grundlage verlässlicher Backend-Auswahl und stabiler öffentlicher Zugriffspfade.

Traffic-Pfade mit TLS und Proxy Protocol steuern

Traffic-Pfade mit TLS und Proxy Protocol steuern

Ein stabiler Traffic-Pfad endet nicht bei der TLS Termination. Entscheidend ist das abgestimmte Zusammenspiel aus TLS-Endpunkt, Routing, Backend-Auswahl, Health Checks und Proxy Protocol. Die Edge bestimmt den öffentlichen Verbindungsweg; die Anwendung muss festlegen, wie sie übertragene Client-Informationen verarbeitet und welche Protokollparameter sie akzeptiert.

Anycast und Backend-Failover im Aktiv-Aktiv-Betrieb

Anycast und Backend-Failover im Aktiv-Aktiv-Betrieb

Aktiv-Aktiv-Failover entsteht nicht durch einen einzelnen Mechanismus, sondern durch das Zusammenspiel von Anycast, verteilten Edge-PoPs, belastbaren Health Checks und dynamischer Backend-Auswahl. Fällt ein Backend aus, muss die Edge den Zustand erkennen und neue Verbindungen gezielt an verfügbare Backends verteilen, ohne einen zentralen Primärpfad vorauszusetzen.

Netzwerk-Routing und Application-Routing trennen

Netzwerk-Routing und Application-Routing trennen

Netzwerk-Routing und Application-Routing lösen unterschiedliche Probleme. Anycast und Layer 4 bestimmen, wie Traffic einen Edge-Einstieg erreicht und zu welchem Transportziel weiterläuft. Layer 7 entscheidet dagegen anhand von Hostnames, Pfaden oder HTTP-Eigenschaften, welcher Service die Anfrage verarbeitet. Diese Ebenen müssen getrennt modelliert werden, damit Architektur, Betrieb und Fehlersuche beherrschbar bleiben.

Backend-Pools planen: Health Checks und Failover

Backend-Pools planen: Health Checks und Failover

Backend-Pools sind keine bloßen Listen von Zielsystemen. Ihre Zusammensetzung bestimmt, welche Backends Traffic erhalten, wie Ausfälle erkannt werden und wann Failover greift. Aussagekräftige Health Checks, klare Pool-Grenzen und ein definierter Rückfallpfad verhindern, dass die Edge Traffic an technisch erreichbare, aber nicht funktionsfähige Systeme verteilt.

Anycast im Traffic-Management: Routing bis zum Backend

Anycast im Traffic-Management: Routing bis zum Backend

Anycast Traffic Management beginnt mit einem global erreichbaren Einstiegspunkt, endet aber nicht am nächstgelegenen Edge-Standort. Anycast Routing führt den Traffic zu einer Edge-Instanz; dort entscheiden Layer-4- und Layer-7-Regeln über Backend-Pools, Health Status und gegebenenfalls Application-Routing. Erst diese Trennung schafft einen kontrollierbaren Pfad bis zur Anwendung.

L4 oder L7: Traffic-Management in der Edge Cloud

L4 oder L7: Traffic-Management in der Edge Cloud

L4- und L7-Loadbalancing lösen unterschiedliche Aufgaben. Layer 4 vermittelt Verbindungen anhand von IP, Port und Transportprotokoll, ohne den Anwendungsinhalt auszuwerten. Layer 7 versteht HTTP oder HTTPS und ermöglicht Routing nach Hostname, Pfad oder weiteren Request-Merkmalen. Die Entscheidung bestimmt TLS-Verarbeitung, Backend-Pools und Betriebsaufwand.