
Neu bei ayedo: Domains, DNS und Edge Cloud aus einer Hand
Ab sofort könnt ihr eure Domains auch direkt bei ayedo registrieren und verwalten. Damit erweitern wir unser Cloud-Portfolio um einen weiteren wichtigen Baustein und machen es noch einfacher, eure digitale Infrastruktur zentral zu organisieren.
Denn eine Domain ist mehr als nur eine Internetadresse. Sie ist der Einstiegspunkt für Websites, Anwendungen, APIs und digitale Services. Damit diese zuverlässig und performant erreichbar sind, müssen Domainverwaltung, DNS und die dahinterliegende Infrastruktur optimal zusammenspielen.
Genau hier setzt unser erweitertes Angebot an.
Von der Domain bis zur Anwendung – alles aus einer Hand
Mit unserem neuen Domain-Angebot könnt ihr die Registrierung und Verwaltung eurer Domains direkt mit unseren bestehenden Cloud-Diensten kombinieren.
Unser Anycast DNS sorgt über eine geografisch verteilte Infrastruktur für eine schnelle und zuverlässige Namensauflösung. DNS-Anfragen werden über das Netzwerk an einen geeigneten Standort geleitet, wodurch sich Latenzen reduzieren und die Ausfallsicherheit verbessern lassen.
Unsere Loadbalancer auf der Edge Cloud übernehmen anschließend die intelligente Verteilung des eingehenden Traffics auf eure Anwendungen. So lassen sich Lastspitzen besser bewältigen, mehrere Backend-Systeme einbinden und hochverfügbare Architekturen realisieren.
Weniger Komplexität, mehr Kontrolle
Wer Domains, DNS und Loadbalancing bei unterschiedlichen Anbietern betreibt, muss mehrere Verwaltungsoberflächen, Konfigurationen und Schnittstellen koordinieren.
Mit ayedo könnt ihr diese Komponenten innerhalb eines gemeinsamen Angebots nutzen. Das reduziert den administrativen Aufwand, vereinfacht die Abstimmung zwischen den Diensten und schafft eine einheitlichere Infrastruktur.
Unser Ziel: Eine leistungsfähige Cloud-Infrastruktur, bei der alle Komponenten sinnvoll ineinandergreifen – ohne unnötige Abhängigkeiten und zusätzliche Komplexität.
Jetzt Domains bei ayedo registrieren
Unser Domain-Angebot ist ab sofort verfügbar. Auf unserer neuen Landingpage findet ihr die verfügbaren Domainendungen sowie eine transparente Übersicht unserer Preise.

Am Samstag wird aus Cloud-Souveränität eine Architekturfrage.
In wenigen Tagen starten die Sovereign Cloud Days 2026 in Saarbrücken. Und am Samstag geht es für mich auf die Workshop Stage.
Mein Thema: Wie kommen wir aus dem Hyperscaler-Lock-in heraus, ohne unsere gesamte Cloud-Architektur neu aufzubauen?
Denn die eigentliche Abhängigkeit liegt häufig nicht bei den Anwendungen. Sie entsteht dort, wo proprietäre APIs und SDKs bestimmen, wie Infrastruktur bereitgestellt und betrieben wird.
Wer Kubernetes-Workloads portabel gestaltet, aber bei Compute, Storage und Netzwerk weiterhin vollständig an die Schnittstellen eines Hyperscalers gebunden ist, hat das Problem nur teilweise gelöst.
Genau hier setzen offene IaaS-APIs an.
In meinem Vortrag zeige ich, wie sich die Kubernetes- und Workload-Ebene von der darunterliegenden Infrastruktur entkoppeln lässt. Mit OpenStack und den Standards des Sovereign Cloud Stack gibt es dafür bereits konkrete Ansätze.
Dabei geht es nicht um theoretische Austauschbarkeit, sondern um praktische Architekturentscheidungen: Was funktioniert bereits? Wo liegen die Grenzen der Interoperabilität? Und was muss eine Infrastruktur leisten, damit ein Providerwechsel tatsächlich möglich bleibt?
🎤 Out of the Hyperscaler: Open IaaS APIs as an Exit
📍 Sovereign Cloud Days 2026 | Workshop Stage
📅 Samstag, 24. Oktober 2026 | 16:30–17:15 Uhr
Ich freue mich auf die Gespräche vor Ort!
#SovereignCloudDays #CloudSovereignty #OpenStack #SovereignCloudStack #Kubernetes #OpenSource
👉https://www.sovereign-cloud-days.eu

Docker von den Experten lernen – unser neuer Workshop!
Container sind aus der modernen IT nicht mehr wegzudenken. Ob Softwareentwicklung, Deployment oder Cloud-Infrastruktur: Docker gehört mittlerweile zum Handwerkszeug vieler IT-Teams. Doch wie funktioniert die Technologie eigentlich und worauf kommt es beim produktiven Einsatz an?
Genau das zeigen wir euch in unserem neuen 2-tägigen Workshop „Einführung in Docker“!
Von den Grundlagen bis zur eigenen Multi-Service-Anwendung
Am ersten Tag dreht sich alles um die Basics: Was unterscheidet Container von virtuellen Maschinen? Wie funktioniert die Docker CLI? Und was hat es mit Images, Registries, Netzwerken und Volumes auf sich?
Am zweiten Tag geht's ans Eingemachte: Ihr erstellt eigene Docker Images, lernt Best Practices für sichere und schlanke Container kennen und setzt mit Docker Compose eine Anwendung aus mehreren Services auf.
Weniger Theorie, mehr Praxis!
Unser Ziel ist es, euch nicht nur zu erklären, wie Docker funktioniert. Wir wollen euch das Wissen und die Werkzeuge an die Hand geben, mit denen ihr Container-Technologien anschließend selbstständig in euren Projekten einsetzen könnt.
Die wichtigsten Infos auf einen Blick:
- Dauer: 2 Tage
- Preis: 1.443,00 € pro Teilnehmer, zzgl. MwSt.
- Inhalte: Docker-Grundlagen, Dockerfiles, Image-Builds, Netzwerke, Volumes und Docker Compose
Neugierig geworden? Alle Details zum Workshop und zur Anmeldung, sowie den Curriculum findet ihr hier:
👉 ://ayedo.de/workshops/einfuehrung-in-docker/

Linux-Sicherheitslücke PwnEscape: Was das für unsere Infrastruktur bedeutet
Sicherheitsforscher haben mit PwnEscape (CVE-2026-99999) eine kritische Schwachstelle im Linux-Kernel aufgedeckt. Sie ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen den Ausbruch aus einer virtuellen Maschine und den Zugriff auf das zugrunde liegende Hostsystem. In einer kontrollierten Testumgebung gelang es den Forschern sogar, Code mit Root-Rechten auf dem Host auszuführen.
Die Schwachstelle befindet sich im Linux-Netzwerkstack und nicht direkt im Hypervisor. Damit ist sie grundsätzlich auch für Cloud- und Virtualisierungsanbieter relevant.
Warum wir darüber informieren
Unsere Managed-Kubernetes-Plattform betreiben wir unter anderem auf Infrastruktur von Hetzner und IONOS usw. Sicherheitslücken auf Ebene des Hostbetriebssystems sind deshalb auch für uns relevant, selbst wenn sie nicht unmittelbar unsere Kubernetes-Plattform betreffen.
Ein erster Fix wurde bereits am 14. Oktober in den Linux-Hauptentwicklungszweig übernommen. Ob und in welchem Umfang einzelne Hosting-Umgebungen betroffen sind, hängt von der jeweiligen Konfiguration und dem Patchstand ab. Aus der veröffentlichten Schwachstelle lässt sich keine konkrete Kompromittierung unserer Infrastrukturpartner ableiten.
Was bedeutet das für unsere Kunden?
Wir verfolgen die Entwicklung und die Bereitstellung entsprechender Sicherheitsupdates. Sollten uns im Zusammenhang mit dieser Schwachstelle Probleme oder konkrete Auswirkungen auf Ihre bei uns betriebenen Systeme auffallen, werden wir uns direkt mit Ihnen in Verbindung setzen.

Schluss mit der Hyperscaler-Abhängigkeit – auch beim Loadbalancing!
Eine Anwendung kann auf redundanten Kubernetes-Clustern laufen und trotzdem nicht erreichbar sein. Denn DNS, Routing und Loadbalancing sind ebenso entscheidend für ihre Verfügbarkeit wie die Infrastruktur, auf der sie betrieben wird.
Mit unserer ayedo Edge Cloud stellen wir genau diese Funktionen als eigenständige Infrastrukturschicht bereit.
Die technische Grundlage bildet unser eigenes Autonomous System mit fünf aktiven Points of Presence in Deutschland. Über Anycast-Routing ist dieselbe öffentliche IP-Adresse an mehreren Standorten erreichbar. Fällt ein Standort aus, können neue Verbindungen über die verbleibenden Standorte geroutet werden – ohne DNS-Änderungen oder manuelles Umschalten.
Unsere Edge Cloud bietet unter anderem Layer-4- und Layer-7-Loadbalancing, Anycast DNS, Health Checks, Endpoint Monitoring, WAF und DDoS-Schutz.
Besonders wichtig: Die Edge Cloud funktioniert unabhängig vom Hosting-Anbieter. Ihre Anwendungen können bei ayedo, anderen Cloud-Providern oder On-Premises laufen. Die öffentliche Erreichbarkeit wird davon getrennt verwaltet.
Bereits ab 49,95 € pro Monat ist unser Shared Loadbalancer verfügbar – inklusive 1 TB Traffic, bis zu 10.000 Connections, EU-weitem Anycast-Routing und Prometheus-Metriken.
🔗 https://ayedo.de/ayedo-cloud/edge-cloud/

Über 30 Anmeldungen, fünf erste Testpartner – und wir suchen weiter!
Unsere Markterkundung für den Ausbau der ayedo Compute Cloud nimmt Fahrt auf. Mehr als 30 Infrastrukturprovider haben bereits Interesse an einer Zusammenarbeit angemeldet. Mit fünf Anbietern konnten wir inzwischen in die erste technische Testphase starten.
Unser Ziel: Eine föderierte europäische Compute Cloud, die unabhängige Infrastrukturprovider über eine gemeinsame Kubernetes-Plattform verbindet.
Dafür suchen wir mittelständische Hoster, regionale Carrier und Rechenzentrumsbetreiber, die eigene Infrastruktur in Europa betreiben. Besonders interessant sind Anbieter mit automatisierter VM-Provisionierung über offene Schnittstellen wie OpenStack.
Die Arbeitsteilung ist klar: Unsere Partner stellen Compute-Kapazitäten, Netzwerk und Rechenzentrumsinfrastruktur bereit. Wir übernehmen die Kubernetes-Plattform, standortübergreifende Vernetzung über unser eigenes SDN, Edge Services, Abrechnung und Kundenportal.
So können auch kleinere Anbieter ihre Infrastruktur als Teil einer größeren Cloud-Plattform anbieten, ohne selbst ein vollständiges Cloud-Produkt entwickeln zu müssen.
Die ersten Tests laufen. Aber unsere Suche ist noch lange nicht abgeschlossen.
Wir freuen uns über weitere Infrastrukturprovider, die gemeinsam mit uns eine offene, verteilte Cloud-Alternative in Europa aufbauen möchten.