Kubernetes v1.36: Neue Metrik für Route Sync im Cloud Controller Manager
Quelle: Kubernetes Blog
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Kubernetes v1.36: Neue Metrik für Route Sync im Cloud Controller Manager

Kubernetes v1.36 führt eine neue Alpha-Metrik namens route_controller_route_sync_total im Cloud Controller Manager ein, die die Anzahl der Synchronisierungen von Routen mit dem Cloud-Anbieter zählt.

TL;DR

Kubernetes v1.36 führt eine neue Alpha-Metrik namens route_controller_route_sync_total im Cloud Controller Manager ein, die die Anzahl der Synchronisierungen von Routen mit dem Cloud-Anbieter zählt. Diese Metrik unterstützt die Validierung des watch-basierten Routenabgleichs, der in Kubernetes v1.35 eingeführt wurde und die Effizienz der API-Nutzung verbessert.

Kubernetes v1.36 bringt eine bedeutende Neuerung für den Cloud Controller Manager (CCM) mit sich: die Einführung der Metrik route_controller_route_sync_total. Diese Alpha-Metrik zählt, wie oft Routen mit dem Cloud-Anbieter synchronisiert werden. Ihr Hauptziel ist es, Betreibern zu helfen, die neue Funktion des watch-basierten Routenabgleichs zu validieren, die in der vorherigen Version, Kubernetes v1.35, eingeführt wurde.

Der watch-basierte Routenabgleich verändert den bisherigen festen Intervallansatz, bei dem Routen in regelmäßigen Abständen synchronisiert wurden. Stattdessen wird nun nur synchronisiert, wenn sich tatsächlich Änderungen an den Knoten ergeben. Dies führt zu einer signifikanten Reduzierung der API-Aufrufe an den Infrastruktur-Anbieter, was insbesondere in Umgebungen mit begrenzten API-Raten von Vorteil ist. Die Metrik route_controller_route_sync_total bietet eine Möglichkeit, den Unterschied in der Effizienz zwischen dem alten und dem neuen Ansatz zu messen.

Um den Einfluss des watch-basierten Routenabgleichs zu testen, können Betreiber die Metrik in einem A/B-Test verwenden. Dabei wird die Metrik mit deaktiviertem Feature Gate (Standardverhalten) mit der Metrik bei aktiviertem Feature Gate verglichen. In Clustern, in denen sich die Knoten selten ändern, sollte bei aktivem Feature Gate ein deutlicher Rückgang der Synchronisierungsrate zu beobachten sein.

Ein Beispiel verdeutlicht das erwartete Verhalten: Bei deaktiviertem Feature Gate (fester Intervall) erhöht sich der Zähler kontinuierlich, unabhängig von Änderungen an den Knoten. Im Gegensatz dazu bleibt der Zähler bei aktiviertem Feature Gate unverändert, solange keine Knoten hinzugefügt, entfernt oder aktualisiert werden. Diese Unterschiede sind besonders in stabilen Clustern sichtbar, in denen sich die Knoten selten ändern.

Die Einführung dieser Metrik und die Anpassung des Routenabgleichs bieten Betreibern die Möglichkeit, ihre Ressourcen effizienter zu verwalten und die Belastung der API zu verringern. Dies könnte insbesondere für Unternehmen von Bedeutung sein, die in Umgebungen mit strengen API-Raten arbeiten.

Insgesamt stellt die neue Metrik in Kubernetes v1.36 eine wertvolle Ergänzung dar, die es Betreibern ermöglicht, die Effizienz ihrer Cloud-Integration zu verbessern und gleichzeitig die Belastung der Infrastruktur zu reduzieren. Die Möglichkeit, Feedback über verschiedene Kanäle zu geben, zeigt, dass die Kubernetes-Community aktiv an der Verbesserung und Weiterentwicklung der Plattform arbeitet.

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