Die 5 wichtigsten Lektionen der Experten im Umgang mit Kubernetes
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„Das können wir nicht in die Cloud schieben, das ist ein Monolith." Diesen Satz hören wir oft. Doch Modernisierung bedeutet 2026 nicht mehr zwangsläufig, eine gewachsene Java- oder .NET-Applikation in kleinste Microservices zu zerlegen (Refactoring). Oft ist der schnellere und wirtschaftlichere Weg das Re-Platforming unter Nutzung des Sidecar-Patterns.
Anstatt den alten Code anzufassen, nutzen wir Kubernetes, um moderne Anforderungen wie Sicherheit, Observability und Konnektivität einfach „dranzuflanschen".
In Kubernetes können mehrere Container innerhalb eines Pods laufen und sich Ressourcen wie das Netzwerk (localhost) teilen. Der Hauptcontainer (Ihr Monolith) bleibt unangetastet, während ein oder mehrere Sidecar-Container unterstützende Aufgaben übernehmen.
Niemand schaltet einen Monolithen über Nacht ab. Wir nutzen das Strangler Fig Pattern (Würgefeigen-Muster). Dabei wird der Monolith in Kubernetes gehostet und schrittweise „umzingelt".
/api/v2/invoice an den neuen Service, während der Rest beim Monolithen bleibt.Selbst wenn der Code identisch bleibt, profitiert die Legacy-Anwendung massiv von der K8s-Plattform:
Man muss kein Startup sein, um von Cloud-Native-Technologien zu profitieren. Kubernetes ist das perfekte Werkzeug, um Legacy-Software eine zweite Chance zu geben. Indem wir die Komplexität um die Applikation herum managen, gewinnen wir die nötige Stabilität und Zeit, um den Kern schrittweise zu erneuern.
Was ist die größte Hürde beim Re-Platforming von Monolithen? Oft ist es der State (Zustand). Alte Apps speichern Daten oft lokal im Dateisystem oder nutzen Session-Sticky-Anforderungen. Hier müssen wir in Kubernetes mit Persistent Volumes (PVs) und speziellen Ingress-Konfigurationen arbeiten, um das Verhalten des alten Servers exakt zu simulieren.
Verbrauchen Sidecars nicht zu viele Ressourcen? Moderne Sidecars wie Envoy oder spezialisierte Go-Binaries sind extrem effizient und verbrauchen oft weniger als 20-30 MB RAM. Im Vergleich zum Gewinn an Sicherheit und Sichtbarkeit ist dieser Overhead vernachlässigbar.
Funktioniert das auch mit Windows-Anwendungen? Ja, Kubernetes unterstützt (je nach Provider und Setup) auch Windows-Nodes. So können sogar ältere .NET-Framework-Anwendungen in Containern betrieben und über die gleichen Plattform-Tools (Monitoring/Logging) wie der restliche Linux-Stack verwaltet werden.
| Strategie | Aufwand | Risiko | Nutzen |
|---|---|---|---|
| Re-Host (Lift & Shift) | Gering | Niedrig | Minimal (nur Infrastruktur-Wechsel) |
| Re-Platform (Sidecars) | Mittel | Mittel | Hoch (Sicherheit, Ops, Monitoring) |
| Refactor (Microservices) | Sehr hoch | Hoch | Maximal (Skalierbarkeit, Agilität) |
Schleppen Sie auch „unantastbare" Legacy-Systeme mit sich herum? Wir bei ayedo spezialisieren uns darauf, Brücken zwischen der alten und der neuen Welt zu bauen. Wir helfen Ihnen, Ihre Monolithen sicher in Kubernetes zu integrieren und einen realistischen Modernisierungs-Fahrplan zu entwickeln. Lassen Sie uns Ihre Altlasten gemeinsam in moderne Assets verwandeln.
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