Zero Trust in der Produktion: Warum die Firewall allein nicht mehr ausreicht
Zero Trust in der Produktion: Warum die Firewall allein nicht mehr ausreicht Jahrzehntelang war die …

Die Einführung von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand hat eine neue Sicherheitsfront eröffnet. Wenn wir LLMs trainieren oder RAG-Systeme (Retrieval Augmented Generation) aufbauen, bewegen wir massive Mengen sensibler Daten durch unseren Kubernetes–Cluster – oft direkt auf leistungsstarke GPU-Nodes.
Das Problem: Der klassische „Perimeter-Schutz" versagt hier völlig. Wenn ein Angreifer Zugriff auf einen weniger gesicherten Monitoring-Pod erhält, darf er nicht in der Lage sein, Trainingsdaten abzugreifen oder Modell-Gewichte zu exfiltrieren. Zero Trust für KI ist kein Luxus, sondern die Voraussetzung für den produktiven Einsatz.
KI-Pipelines unterscheiden sich strukturell von klassischen Web-Apps:
Anstatt den Zugriff auf S3-Buckets oder Datenbanken per IP-Whitelist zu regeln, nutzen wir in einer Zero-Trust-Umgebung Workload Identities.
In verteilten Trainings-Szenarien kommunizieren GPU-Nodes über RDMA oder Standard-TCP miteinander. Ohne mutual TLS (mTLS) werden Daten im Cluster im Klartext übertragen.
KI-Entwickler laden ständig neue Bibliotheken und Modelle (z.B. von Hugging Face) herunter. Dies ist ein massives Sicherheitsrisiko.
Um Zero Trust ohne Produktivitätsverlust umzusetzen, nutzen wir Kyverno oder OPA. Wir definieren Leitplanken, die automatisch erzwingen, dass:
privileged Container laufen.Wer heute KI-Infrastruktur baut, baut das Datencenter der Zukunft. Die Komplexität von Kubernetes und die Sensibilität von KI-Daten machen Zero Trust alternativlos. Es geht darum, eine Umgebung zu schaffen, in der Innovation stattfinden kann, ohne dass die Sicherheit der Unternehmensdaten zur Verhandlungssache wird.
Verursacht mTLS bei massiven KI-Datentransfers einen Bottleneck? Bei extrem hohem Durchsatz (Multi-Gigabit) kann die CPU-Last für die Verschlüsselung steigen. Wir lösen dies durch Hardware-Offloading (AES-NI) oder spezialisierte CNIs, die Verschlüsselung auf Kernel-Ebene via IPsec oder WireGuard effizienter handhaben als ein User-Space Proxy.
Wie schütze ich meine Vektor-Datenbank innerhalb von Zero Trust? Vektor-Datenbanken sollten wie jede andere kritische DB behandelt werden: Zugriff nur über mTLS, strikte Mikrosegmentierung (nur der API-Service darf die DB anfragen) und Verschlüsselung der Daten „at rest" auf den Persistent Volumes.
Reicht RBAC nicht aus? RBAC (Role-Based Access Control) regelt, was ein Nutzer mit der K8s-API tun darf. Zero Trust regelt, was ein Pod mit einem anderen Pod oder einem externen Dienst tun darf. Beides ist notwendig, aber RBAC allein schützt nicht vor Angriffen auf Netzwerkebene.
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