7 Häufige Kubernetes-Fallen (und wie ich lernte, sie zu vermeiden)
TL;DR Kubernetes kann eine leistungsstarke, aber auch herausfordernde Plattform sein. Eine häufige …

In der klassischen Server-Welt galt: „Lieber zu viel RAM als zu wenig." In Kubernetes führt diese Einstellung direkt zu einer aufgeblähten Cloud-Rechnung. Da Kubernetes Pods basierend auf ihren Resource Requests (Reservierungen) plant, bezahlen Sie für den Platz, den Sie reservieren – völlig egal, ob Ihre Applikation ihn tatsächlich nutzt.
Wir nennen das Phänomen „Slack". Im Durchschnitt sind Kubernetes-Cluster in Unternehmen um 30 % bis 50 % überprovisioniert. Rightsizing ist der Prozess, diese Lücke zwischen Reservierung und realem Verbrauch zu schließen.
Entwickler stehen vor einer schwierigen Aufgabe: Sie müssen festlegen, wie viel CPU und RAM ihre Applikation benötigt, bevor sie unter realer Last gelaufen ist.
Im Jahr 2026 müssen Sie nicht mehr raten. Es gibt Tools, die das Nutzerverhalten analysieren und präzise Empfehlungen geben.
Der VPA ist der “Autopilot” für Ressourcen. Er beobachtet den Real-Verbrauch eines Pods über Zeit und passt die Requests automatisch an.
Goldilocks nutzt die Empfehlungen des VPA, setzt sie aber nicht automatisch um. Stattdessen erstellt es ein Dashboard, das visualisiert, welche Apps „zu groß" oder „zu klein" eingestellt sind.
Diese Tools zeigen Ihnen nicht nur Millicores und Megabytes, sondern rechnen diese direkt in Euro und Cent um.
Rightsizing sollte kein einmaliges Projekt sein, sondern Teil des Continuous-Deployment-Prozesses.
requests in Ihren Helm-Charts oder Kustomize-Files anzupassen.Auto-Modus, um die Umgebung permanent schlank zu halten.| Metrik | Auswirkung bei Überprovisionierung | Auswirkung bei Unterprovisionierung |
|---|---|---|
| Kosten | Steigen massiv (Zahlung für Leerlauf) | Niedrig |
| Stabilität | Sehr hoch | Risiko von Abstürzen (OOM) |
| Performance | Gut | Gefahr von Latenzen (CPU Throttling) |
Rightsizing-Tools nehmen den Entwicklern die Angst vor der Fehlkalkulation. Sie ermöglichen es der IT-Leitung, Kosten zu senken, ohne die Stabilität zu gefährden. Wer 2026 seine Cluster-Ressourcen nicht datengesteuert optimiert, lässt bares Geld auf dem Tisch liegen.
Sollten Requests und Limits immer gleich sein? Nicht zwingend. Für CPU ist es oft sinnvoll, die Requests niedrig (basierend auf dem Durchschnitt) und die Limits hoch (für Lastspitzen) zu setzen. Bei RAM hingegen sollten Requests und Limits nah beieinander liegen, um unvorhersehbare OOM-Kills durch das Betriebssystem zu vermeiden.
Verlangsamt der VPA meine Applikation? Nein, der VPA beobachtet nur Metriken. Die Anpassung der Ressourcen selbst ist ein administrativer Vorgang. Die Applikation läuft nach dem Update mit der neuen Konfiguration genauso schnell wie vorher – nur eben auf passenderer Hardware.
Wie gehe mit Java-Apps (JVM) um? Java-Applikationen sind beim Rightsizing speziell, da sie sich beim Start oft viel Speicher reservieren (Heap). Hier müssen die Rightsizing-Empfehlungen mit den JVM-Parametern (-Xmx, -Xms) abgestimmt werden, um Konflikte zu vermeiden.
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