Kubernetes kann Freiheit - wenn man es richtig macht.
Warum Managed Kubernetes bei Hyperscalern nicht zur digitalen Souveränität führt Kubernetes hat …

Jedes Jahr fließen Milliarden an Steuergeldern in die Digitalisierung der Verwaltung. Doch oft landet dieses Geld in proprietären Lösungen: Software, deren Quellcode geheim ist, die nur von einem einzigen Anbieter gewartet werden kann und die bei jeder kleinsten Anpassung neue Lizenzgebühren kostet. Wenn die öffentliche Hand die Entwicklung von Software finanziert, stellt sich die moralische und wirtschaftliche Frage: Warum ist das Ergebnis nicht für alle zugänglich?
Die Initiative „Public Money, Public Code" fordert genau das: Öffentlich finanzierte Software muss als Open Source bereitgestellt werden. Das ist kein ideologischer Luxus, sondern eine technische Notwendigkeit für einen souveränen Staat.
Proprietäre Fachverfahren machen Verwaltungen zu Geiseln ihrer IT-Dienstleister. Ist der Code nicht offen, kann kein anderer Anbieter das System übernehmen oder erweitern. Das Ergebnis sind Monopole und Innovationsstau.
„Security durch Obscurity" – also Sicherheit durch Geheimhaltung des Codes – ist ein gefährlicher Trugschluss.
Warum muss jede Kommune das Rad neu erfinden? Ein Open-Source-Ansatz ermöglicht es, dass die Stadt Kiel eine innovative Lösung für das Parkraummanagement entwickelt und die Stadt München diese einfach übernimmt, anpasst und verbessert.
Damit „Public Code" funktioniert, braucht er eine Heimat, die ebenfalls auf offenen Standards basiert. Es nützt wenig, wenn der Anwendungscode offen ist, die darunterliegende Cloud-Plattform aber eine proprietäre Blackbox bleibt.
Die Forderung nach „Public Code" ist der Abschied vom digitalen Feudalismus. Sie transformiert die Verwaltung von einem passiven Konsumenten hin zu einem aktiven Gestalter des digitalen Raums. Wer den Code kontrolliert, kontrolliert die Regeln, nach denen der digitale Staat funktioniert.
Wird die Software nicht unsicherer, wenn jeder den Code sehen kann? Im Gegenteil. Die Geschichte der IT zeigt, dass Open-Source-Software (wie Linux oder Kubernetes) oft sicherer ist, da eine globale Community kontinuierlich Sicherheitslücken schließt. Angreifer kennen die Lücken oft ohnehin – durch Open Source kennen sie auch die Verteidiger.
Verliert die lokale Wirtschaft dadurch keine Aufträge? Nein, das Geschäftsmodell verschiebt sich nur. Statt von Lizenzverkäufen leben IT-Häuser künftig von Beratung, Implementierung, Wartung und individueller Anpassung. Das fördert lokale Expertise statt globaler Monopole.
Wie wird die Qualität von “Public Code” sichergestellt? Durch professionelles Community-Management und klare Standards (z.B. durch die Open Source Business Alliance oder das Zentrum für Digitale Souveränität - ZenDiS). Software wird nicht einfach “ins Netz gekippt”, sondern in moderierten Repositories gepflegt.
Kann eine kleine Kommune überhaupt Open Source managen? Sie muss es nicht alleine tun. Durch das EfA-Prinzip und zentrale IT-Dienstleister werden die Ressourcen gebündelt. Die kleine Kommune nutzt die Software, während das Land oder ein Verbund die Entwicklung steuert.
Gibt es bereits erfolgreiche Beispiele? Ja, Projekte wie der “Sovereign Workplace” (dPhoenixSuite) oder die Corona-Warn-App haben gezeigt, dass hochkomplexe, sichere und breit akzeptierte Lösungen auf Open-Source-Basis in Rekordzeit entstehen können.
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