AWS ElastiCache vs. KeyDB
Managed Cache oder kontrollierte Datenstruktur AWS ElastiCache und KeyDB adressieren denselben …

TL;DR
Redis ist der unangefochtene König der In-Memory-Datenbanken, hat aber eine architektonische Achillesferse: Es ist Single-Threaded. Selbst auf einem teuren Server mit 64 Kernen nutzt Redis nur einen einzigen Kern – der Rest liegt brach. KeyDB ist ein High-Performance-Fork von Redis, der diese Fessel sprengt. Durch echtes Multithreading nutzt KeyDB die gesamte Hardware-Power, bietet bis zu 5x mehr Durchsatz und bleibt dabei 100% kompatibel. Wer KeyDB nutzt, skaliert vertikal statt horizontal und spart sich komplexe Cluster-Architekturen.
Das Design von Redis stammt aus einer Zeit, als CPUs schneller wurden (mehr GHz), nicht breiter (mehr Kerne).
In klassischen Redis-Setups gibt es einen “Master” (schreibt) und mehrere “Replicas” (lesen). Fällt der Master aus, gibt es eine Downtime, bis ein neuer gewählt wird (Failover).
KeyDB ermöglicht echtes Active-Active Hosting.
Der Wechsel von Redis zu KeyDB erfordert oft keine einzige Zeile Code-Änderung.
KeyDB ist vollständig kompatibel zum Redis-Protokoll, den Modulen und den rdb-Dateien.
Hier entscheidet sich, ob Sie Hardware verschwenden oder effizient nutzen.
Szenario A: AWS ElastiCache for Redis (Die Single-Core-Bremse)
ElastiCache ist ein solider Service, leidet aber unter den Redis-Limits.
cache.r6g.4xlarge Instanz mit 16 vCPUs. Redis nutzt davon effektiv 1 vCPU für die Verarbeitung. Sie zahlen für Hardware, die Sie nicht nutzen können.Szenario B: KeyDB mit Managed Kubernetes von ayedo
Im ayedo App-Katalog ist KeyDB der Turbo-Ersatz für Redis.
| Aspekt | AWS ElastiCache (Redis) | ayedo (Managed KeyDB) |
|---|---|---|
| Architektur | Single-Threaded | Multithreaded |
| Skalierung | Horizontal (Sharding / Cluster) | Vertikal (Mehr Cores) & Horizontal |
| Replikation | Master-Replica (Failover Zeit) | Active-Active (Multi-Master) |
| Hardware-Nutzung | Ineffizient (1 Core Limit) | Maximal (Alle Cores) |
| Kompatibilität | Redis Standard | 100% Redis Kompatibel |
| Strategisches Risiko | Hohe Komplexität (Cluster Mode) | Einfache Architektur |
Ist KeyDB wirklich 100% kompatibel?
Ja. KeyDB hält sich strikt an das Redis-Protokoll. Sie können KeyDB mit redis-cli ansprechen. Es werden sogar Redis-Module unterstützt. Der Wechsel ist meist ein einfaches Austauschen des Docker-Images oder des Helm-Charts.
Wann sollte ich KeyDB statt Redis nutzen?
Sobald Sie merken, dass die CPU eines Redis-Nodes bei 100% (auf einem Kern) klebt, während der restliche Server sich langweilt. Oder wenn Sie eine Active-Active-Architektur benötigen, um Downtimes bei Wartungsarbeiten komplett zu eliminieren. Für sehr kleine Workloads ist der Unterschied vernachlässigbar, aber bei Last ist KeyDB überlegen.
Brauche ich für KeyDB speziellen RAM?
Nein. Aber KeyDB ist effizienter im Umgang mit Speicher. Durch Features wie “Flash Tiering” (optional) kann KeyDB sogar weniger RAM benötigen als Redis, da es Daten auf schnelle NVMe-SSDs auslagern kann, ohne die Performance drastisch zu verschlechtern.
Ist KeyDB Open Source?
Ja, KeyDB ist unter einer offenen Lizenz verfügbar (BSD-3 ähnliche Clause in neueren Versionen / RSAL). Es ist ein Community-getriebenes Projekt, das als direkte Antwort auf die Stagnation in der Redis-Core-Entwicklung entstanden ist.
In-Memory-Datenbanken sollten schnell sein, nicht die Hardware limitieren. Während Redis im Single-Core-Zeitalter stecken geblieben ist, bringt KeyDB das Caching in die Multicore-Ära. Wer AWS ElastiCache nutzt, zahlt oft für brachliegende CPU-Zyklen und erkauft sich Skalierung durch unnötige Komplexität (Sharding). Mit KeyDB und dem ayedo Managed Stack holen Sie die maximale Leistung aus Ihrer Infrastruktur – einfacher, schneller und kosteneffizienter.
Managed Cache oder kontrollierte Datenstruktur AWS ElastiCache und KeyDB adressieren denselben …
Redis und KeyDB sind beides leistungsstarke In-Memory-Datenbanksysteme, die sich durch ihre …