Souveräne Edge Cloud für den technischen Multi-Cloud-Betrieb
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Eigene Netzwerkinfrastruktur, Anycast, DDoS-Schutz und fünf aktive Points of Presence in Deutschland: Mit der ayedo Edge Cloud erweitert ayedo seine Cloud-Plattform um eine souveräne Edge-Infrastruktur für moderne Anwendungen.
Saarbrücken, 7. September 2026 – Der deutsche Cloud-Anbieter ayedo gibt heute die Verfügbarkeit seiner neuen ayedo Edge Cloud bekannt. Die Plattform übernimmt die zentrale Eintrittsschicht zwischen dem öffentlichen Internet und Anwendungen und bündelt dafür unter anderem Anycast-Routing, DNS, TLS, Layer-4- und Layer-7-Loadbalancing, Web Application Firewall, DDoS-Schutz und Health Checks.
Mit der neuen Plattform positioniert ayedo eine europäische Alternative zu internationalen Edge-Anbietern wie Cloudflare. Unternehmen sollen damit moderne Anwendungen hochverfügbar und geschützt bereitstellen können, ohne die zentrale Eintrittsschicht ihrer digitalen Infrastruktur von einem US-Hyperscaler abhängig machen zu müssen.
„Cloudflare galt für viele Unternehmen lange als praktisch alternativlos, wenn Anwendungen performant, hochverfügbar und geschützt aus dem Internet erreichbar sein sollten. Wir wollen zeigen, dass das nicht so bleiben muss“, sagt Katrin Peter von ayedo. „Mit unserer Edge Cloud bauen wir eine leistungsfähige Alternative auf europäischer Infrastruktur. Digitale Souveränität darf nicht bedeuten, bei Technologie, Automatisierung oder Verfügbarkeit Abstriche machen zu müssen.“
Die technische Grundlage der ayedo Edge Cloud bildet eine eigene Netzwerkinfrastruktur. ayedo betreibt ein eigenes Autonomous System und aktuell fünf aktive Points of Presence: einen in Hamburg, einen in Alsbach und drei in Frankfurt.
Die Standorte announcen gemeinsame Anycast-Präfixe. Dadurch kann dieselbe öffentliche IP-Adresse gleichzeitig an mehreren Standorten erreichbar sein. Welchen Point of Presence eine Verbindung erreicht, wird über die Routingmechanismen des Internets bestimmt.
Alle Standorte arbeiten produktiv im Aktiv-Aktiv-Betrieb. Fällt ein Standort aus, muss nicht zunächst ein klassisches Standby-System aktiviert oder ein DNS-Eintrag geändert werden. Die Routing-Infrastruktur kann neue Verbindungen über die verbleibenden Standorte führen.
Mit der Edge Cloud erweitert ayedo seine bestehende Compute Cloud um eine eigenständige Architekturschicht. Während die Compute Cloud unter anderem Managed Kubernetes , Container Workloads, Object Storage, Registry, Observability und GitOps bereitstellt, übernimmt die Edge Cloud die Verarbeitung des öffentlichen Traffics, bevor dieser die eigentlichen Anwendungen erreicht.
Dabei versteht ayedo DNS, TLS, Loadbalancing, WAF, DDoS-Schutz und Health Checks bewusst nicht als voneinander isolierte Produkte. Sie bilden eine gemeinsame Verarbeitungskette zwischen Internet und Anwendung.
„Moderne Anwendungen beginnen für uns nicht mit dem ersten Pod im Kubernetes -Cluster. Bevor dort überhaupt Code ausgeführt wird, wurden bereits Entscheidungen über Routing, Verschlüsselung, Sicherheit, Verfügbarkeit und Lastverteilung getroffen“, so Peter. „Deshalb gehört die Edge für uns zur Cloud-Plattform selbst – und nicht als nachträglich integrierte Sammlung externer Dienste davor.“
Mit der Edge Cloud verfolgt ayedo zugleich einen europäischen Infrastrukturansatz. Dabei versteht das Unternehmen digitale Souveränität nicht als reine Frage des Serverstandorts. Entscheidend sei auch, wer zentrale technische Komponenten betreibt und kontrolliert und welche Abhängigkeiten dadurch entstehen.
Statt die Funktionen etablierter US-Anbieter lediglich nachzubauen, verfolgt ayedo deshalb einen Plattformansatz mit eigener Netzwerkidentität und klar getrennten Verantwortlichkeiten zwischen Edge und Compute.
Die neue Infrastruktur entsteht dabei nicht isoliert. In den kommenden Wochen wird ayedo die Partner vorstellen, mit denen das Unternehmen die Edge Cloud realisiert, und Einblicke in die eingesetzten Technologien und die zugrunde liegende Infrastruktur geben.
Damit will ayedo zugleich zeigen, dass digitale Souveränität nicht durch den Aufbau der nächsten proprietären Abhängigkeit erreicht wird. Ziel ist ein belastbares europäisches Technologie- und Infrastrukturökosystem.
Parallel zum Start der Edge Cloud veröffentlicht ayedo einen ausführlichen Flagship-Artikel zur Architektur der Plattform. Weitere technische Beiträge sollen in den kommenden Monaten folgen.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie BGP und Anycast, Layer-4- und Layer-7-Loadbalancing, Hochverfügbarkeit, Health Checks, DDoS-Schutz sowie die Integration mit Kubernetes -Komponenten.
Mit der Veröffentlichung will ayedo nicht nur die eigene Plattform vorstellen, sondern nachvollziehbar machen, welche technischen Entscheidungen hinter einer modernen Edge-Infrastruktur stehen.
Die ayedo Edge Cloud ist ab sofort verfügbar.
ayedo entwickelt und betreibt Cloud-Infrastruktur für moderne, cloud-native Anwendungen. Die Plattform verbindet Managed Kubernetes und weitere Compute-Dienste mit Netzwerk-, Storage-, Observability- und Automatisierungskomponenten. Mit der ayedo Edge Cloud erweitert das Unternehmen seine Plattform um eine eigene Eintrittsschicht zwischen dem öffentlichen Internet und den darauf betriebenen Anwendungen.
Pressekontakt
ayedo Cloud Solutions GmbH
Katrin Peter
Brand@ayedo.de
==+49 800 000 3706==
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Weiterführende Informationen
Flagship-Artikel: „ayedo Edge-Cloud: Die unterschätzte Architektur moderner Anwendungen“
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Weitere Informationen zur ayedo Edge Cloud:
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