Weekly Backlog KW 32/2026
🧠Editorial Manchmal reicht ein Blick auf die Nachrichten einer Woche, um zu erkennen, wo die …

Manchmal reicht ein Blick auf die Nachrichten einer Woche, um zu erkennen, wo die eigentlichen Probleme liegen.
Deutschland rutscht im Digitalranking weiter ab. Baden-Württemberg hält an Palantir fest, obwohl europäische Anbieter widersprechen. Microsoft warnt plötzlich vor Vendor Lock-in. Und ausgerechnet die Niederlande zeigen mit ihrer Entscheidung für STACKIT, dass europäische Alternativen längst keine Theorie mehr sind.
Zufall? Eher nicht.
Viele Debatten der vergangenen Tage kreisen um dieselbe Frage: Wer kontrolliert eigentlich unsere digitale Zukunft? Diejenigen, die Technologien entwickeln – oder diejenigen, die sie einkaufen?
Diese Ausgabe zeigt, dass digitale Souveränität keine abstrakte Vision mehr ist. Sie entscheidet inzwischen ganz konkret über Beschaffung, Infrastruktur, Sicherheit und politische Handlungsfähigkeit.
Dazu gibt es einen spannenden Gastbeitrag von Mario Köhn, eine Veranstaltungsempfehlung von Sven Hennessen für Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler sowie wichtige Sicherheitsupdates für Administratoren.
Kurz gesagt: Kaffee holen. Diese Ausgabe lohnt sich.
Nach der EU-Kommission setzt damit eine weitere öffentliche Institution auf eine europäische Cloud-Infrastruktur. Grundlage der Entscheidung ist unter anderem eine Datenschutz-Folgenabschätzung (DPIA), die bestätigt, dass STACKIT die Anforderungen für den Schutz sensibler Regierungsdaten erfüllt. Zudem werden die Daten ausschließlich innerhalb der Europäischen Union gespeichert.
Ich wĂĽnsche mir mehr Meldungen wie diese.
Nicht weil STACKIT einen neuen Kunden gewonnen hat. Sondern weil sich eine europäische Regierung bewusst für einen europäischen Cloud-Anbieter entscheidet. Genau solche Entscheidungen bringen Europa technologisch voran.
Lange wurde behauptet, für den öffentlichen Sektor gebe es keine leistungsfähigen europäischen Alternativen. Mit jeder Behörde und jeder Regierung, die sich bewusst für einen europäischen Anbieter entscheidet, verliert dieses Argument an Glaubwürdigkeit.
Ich begrüße die Initiative der Niederlande ausdrücklich. Digitale Unabhängigkeit bekommt damit dort Gewicht, wo sie hingehört: in konkreten Beschaffungsentscheidungen – nicht in Sonntagsreden.
Die Grünen in Baden-Württemberg haben sich mit deutlicher Mehrheit gegen den Einsatz der Analyseplattform Palantir ausgesprochen. Rund 92 Prozent der Mitglieder stimmten in einer Urabstimmung gegen die Nutzung der Software. An der Entscheidung der Landesregierung ändert das jedoch nichts.
Ministerpräsident Cem Özdemir hält am bestehenden Vertrag mit dem US-Unternehmen fest. Die Begründung: Eine leistungsfähige europäische Alternative stehe derzeit nicht zur Verfügung. Erst wenn eine solche Lösung einsatzfähig sei, solle gewechselt werden.
Mehrere deutsche Unternehmen widersprechen dieser Darstellung allerdings öffentlich. Die FSZ GmbH, Almato AG, Innosystec GmbH und One Data GmbH erklären, dass sie bereits heute Lösungen anbieten, die für den Einsatz im Sicherheitsumfeld geeignet seien. Die FSZ GmbH gibt zudem an, Gesprächsangebote an die Landesregierung seien bislang unbeantwortet geblieben.
Natürlich bedeutet das nicht automatisch, dass diese Plattformen den gesamten Funktionsumfang von Palantir Gotham abdecken. Auch IT-Unternehmer Mirko Ross weist darauf hin, dass Palantirs technologischer Vorsprung auf jahrzehntelanger Entwicklung basiert und sich nicht kurzfristig aufholen lässt.
Trotzdem reicht der Hinweis auf fehlende Alternativen allein fĂĽr mich nicht mehr aus.
Wenn mehrere europäische Anbieter öffentlich erklären, einsatzbereite Lösungen zu haben, sollte die Politik den Vergleich transparenter führen. Welche Anforderungen erfüllt Palantir? Welche erfüllen europäische Anbieter bereits heute? Und wo bestehen tatsächlich noch Lücken?
Nur auf dieser Grundlage lässt sich nachvollziehen, warum sich Baden-Württemberg bis 2030 an einen US-Anbieter bindet, dessen Einsatz nicht nur innerhalb der Regierungspartei hoch umstritten ist.
Deutschland rutscht im aktuellen Digitalranking des Bitkom von Platz 14 auf Platz 17 unter den 27 EU-Mitgliedstaaten ab. Zwar steigt der Indexwert leicht auf 51,1 Punkte, doch andere Länder digitalisieren schneller.
Während Unternehmen und digitale Kompetenzen vergleichsweise gut abschneiden, bleibt die öffentliche Verwaltung das größte Defizit. Deutschland erreicht hier lediglich Platz 22. Vorausgefüllte Formulare und digitale Behördendienste werden deutlich seltener genutzt als im EU-Durchschnitt.
Auch bei der digitalen Infrastruktur zeigt sich ein gemischtes Bild. Die 5G-Abdeckung gehört mit 99,5 Prozent der Haushalte zu den besten in Europa. Hochleistungsanschlüsse werden jedoch nur von sieben Prozent der Bevölkerung genutzt, womit Deutschland bei der tatsächlichen Nutzung lediglich auf Platz 21 liegt.
Der Bitkom fordert unter anderem schnellere Genehmigungsverfahren, digitale Identitäten, den stärkeren Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie die Einführung des Once-Only-Prinzips. Bürger und Unternehmen sollen Daten gegenüber Behörden künftig nur noch einmal übermitteln müssen.
Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst sieht Platz 17 nicht als Anspruch für Deutschland. Als Vorbild nennt er Spanien, das als föderaler Flächenstaat zeigt, dass eine konsequentere Digitalisierung der Verwaltung möglich ist.
đź”—https://www.heise.de/news/Deutschland-nicht-digital-Die-Verwaltung-laedt-noch-11398405.html
Microsoft-CEO Satya Nadella warnt Unternehmen davor, beim Einsatz von KI die Kontrolle über ihre Daten aufzugeben. Wer seine Daten, sein Wissen und seine Prozesse vollständig einem KI-Anbieter überlässt, verliere seine Zukunftsfähigkeit.
Dem kann ich nur zustimmen.
Erstaunlich finde ich nur, wer diese Warnung ausspricht.
Denn Microsoft lebt selbst seit Jahren davon, Unternehmen möglichst tief in das eigene Ökosystem zu integrieren. Windows, Microsoft 365, Entra ID, Teams, Azure, Copilot – jede weitere Komponente erhöht die Abhängigkeit vom selben Anbieter. Genau dieses Muster prägt heute große Teile der deutschen Verwaltung und die allermeisten Unternehmen.
Und jetzt erklärt ausgerechnet der CEO dieses Konzerns, Unternehmen sollten die Kontrolle behalten und sich nicht von einem einzigen Anbieter abhängig machen?
Das hat schon eine gewisse Ironie.
Aber er hat recht.
Wer kritische Daten, Identitäten, Kommunikation und Arbeitsprozesse in die Hände eines einzelnen Anbieters legt, verliert schrittweise seine strategische Handlungsfreiheit. Genau deshalb sind offene Standards, Open Source und interoperable Architekturen die Voraussetzung für digitale Souveränität.
Was Satya Nadella hier sagt, hat vermutlich eine größere Tragweite, als ihm lieb sein dürfte: Denn wenn Abhängigkeit bei KI ein Risiko ist, warum sollte sie bei Cloud, Betriebssystemen oder Office-Plattformen plötzlich unproblematisch sein?
Seit dem 2. August 2026 gelten in der Europäischen Union neue Transparenzpflichten für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Grundlage ist Artikel 50 der KI-Verordnung (AI Act). Unternehmen und Organisationen müssen bestimmte KI-generierte Inhalte künftig eindeutig als solche kennzeichnen. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 15 Millionen Euro oder drei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden.
Entscheidend ist dabei nicht, ob überhaupt KI eingesetzt wurde, sondern welchen Anteil sie an der Erstellung eines Inhalts hatte. Wird ein Text, Bild oder Video überwiegend von einer KI erzeugt und anschließend veröffentlicht, greift grundsätzlich die Kennzeichnungspflicht. Dient die KI hingegen lediglich als Unterstützung und wird das Ergebnis anschließend wesentlich von einem Menschen überarbeitet und redaktionell verantwortet, entfällt die Pflicht in vielen Fällen. Gleiches gilt für Inhalte, die ausschließlich intern oder privat genutzt werden.
Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Sie müssen nachvollziehbar dokumentieren, wo KI zum Einsatz kommt und welche Inhalte vor einer Veröffentlichung menschlich geprüft werden. Die neuen Vorgaben betreffen damit nicht nur Marketing und Kommunikation, sondern auch interne Prozesse und die KI-Governance.
Zusätzlich sind Anbieter von KI-Systemen verpflichtet, technische Maßnahmen zur Erkennung KI-generierter Inhalte bereitzustellen – beispielsweise durch digitale Wasserzeichen oder andere maschinenlesbare Kennzeichnungen. Ziel der Regelungen ist es, Transparenz zu schaffen, ohne den sinnvollen Einsatz von KI unnötig einzuschränken.
đź”—https://gesellschaft-datenschutz.de/ki-kennzeichnungspflicht/
Ein Gastbeitrag von Sven Hennessen

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Wie bringt man Software zuverlässig in Produktion? Wo hilft KI beim Entwickeln und Testen wirklich weiter – und an welcher Stelle wird sie eher zum Risiko? Wie organisiert man CI/CD, Rollbacks, Backups und Datenbankmigrationen so, dass im Ernstfall nicht das große Schwitzen beginnt?
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Solche Fragen standen bei der Premiere des SaarSoftwareCamps im vergangenen Jahr im Mittelpunkt. Knapp 30 Menschen aus Entwicklung, Testing, Architektur und Betrieb kamen zusammen, um ihre Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Statt eines festen Vortragsprogramms bestimmten die Teilnehmenden selbst, worĂĽber gesprochen wurde; Barcamp eben. Am Ende entstanden vier Sessions rund um CI/CD, Software Engineering und den Einsatz von KI in Entwicklung und Tests.
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Die Flipcharts aus zwei der vier Sessions vom letzten Jahr zeigen ziemlich gut, wie konkret die Gespräche wurden. In der Session zu „AI-assisted Coding" ging es nicht nur um Werkzeuge wie GitHub Copilot, Cursor, Claude Code, ChatGPT oder lokal betriebene Modelle. Diskutiert wurden vor allem die Fragen hinter den Tools: Was darf ich aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen überhaupt verwenden? Wem gehört generierter Code? Wie behalte ich den Überblick über die rasante Entwicklung? Muss Code weiterhin für Menschen lesbar und nachvollziehbar bleiben? Und welche Rolle übernimmt der Mensch künftig als Prüfer und Entscheider?


Gleichzeitig wurden ganz praktische Einsatzmöglichkeiten gesammelt: Code generieren und reviewen, Tests erstellen, Dokumentation schreiben, Anforderungen bearbeiten oder bestehende Lösungen erklären. Der Tenor war weder „KI löst alles" noch „bloß nicht anfassen". Es ging darum, herauszufinden, wo die Werkzeuge tatsächlich Produktivität bringen und wo weiterhin Erfahrung, Kontrolle und ein kritischer Blick gefragt sind.
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Ähnlich handfest wurde es in der Session zu Continuous Deployment in Produktion. Auf den Zetteln standen Themen wie mehrstufige Deployments, kleine Änderungen statt Big Bang, automatisierte Tests und Backups, Infrastructure as Code, Disaster Recovery und sichere Rollbacks. Auch Datenbankmigrationen, produktionsnahe Testdaten, Resilienz und die Frage, wie Staging und Produktion möglichst vergleichbar bleiben, wurden besprochen.
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Dabei ging es nicht nur um Technik. Verantwortung, klare Ansprechpartner und eine Kultur ohne vorschnelle Schuldzuweisungen gehörten ebenfalls zur Diskussion. Denn die beste Pipeline hilft wenig, wenn niemand weiß, wer bei einem Problem entscheidet, kommuniziert oder den Weg zurück einleitet.
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Am 23. September 2026 geht das SaarSoftwareCamp nun in die zweite Runde. Auch dieses Mal bringen die Teilnehmenden ihre eigenen Themen, Fragen und Erfahrungen mit. Gemeinsam wird abgestimmt, anschließend werden die vier beliebtesten Vorschläge in moderierten Gruppen besprochen.
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Die angekündigten Tracks und Themenbereiche sind dabei ausdrücklich nur Anhaltspunkte. Willkommen ist alles, was mit Software, ihrer Entstehung und ihrem Lebenszyklus zu tun hat: Entwicklung, Testing und Qualität, Architektur, Werkzeuge und Methoden, Betrieb, Deployment, Wartung, Modernisierung oder die Weiterentwicklung bestehender Systeme. Ein fertig ausgearbeiteter Vortrag ist nicht nötig. Eine konkrete Frage, ein Problem aus dem Arbeitsalltag oder eine Erfahrung, über die ihr euch austauschen möchtet, reicht vollkommen aus. Und natürlich könnt ihr auch einfach zuhören und mitdiskutieren.
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Moderiert wird das SaarSoftwareCamp von Björn Scherer, Lead Test Engineer und Product Owner Testing Plattform bei der Generali Deutschland AG, und mir, Sven Hennessen, Softwarearchitekt und Co-Geschäftsführer der vensas GmbH.
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Möglich gemacht wird die Veranstaltung von der itechx GmbH (https://www.itechx.de ), der Testfabrik (https://testfabrik.com ), der mediserv Bank (https://mediservbank.de ) und der vensas GmbH (https://vensas.de ). Im Hintergrund zieht außerdem Dr. Jessica Schiffmann, Senior Softwareentwicklerin bei der mediserv Bank, viele der organisatorischen Fäden.
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Das SaarSoftwareCamp findet am Mittwoch, 23. September 2026, von 16:30 bis 20:30 Uhr in der Halle4 – Coworking Space + Innovation Hub, Halbergstraße 4, 66121 Saarbrücken, statt.
Der Eintritt ist frei, Essen und Getränke gibt es ebenfalls.
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Anmeldung:
https://www.eventbrite.com/e/saarsoftwarecamp-2026-tickets-1987806583000
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Progress hat fĂĽnf als hoch eingestufte SicherheitslĂĽcken in mehreren Produkten geschlossen. Betroffen sind Progress Kemp LoadMaster, ECS Connection Manager, Connection Manager for ObjectScale sowie Multi-Tenant LoadMaster.
Die Schwachstellen (CVE-2026-59686 bis CVE-2026-59690) können es Angreifern im schlimmsten Fall ermöglichen, eigene Befehle auszuführen und betroffene Instanzen vollständig zu kompromittieren.
Nach Angaben von Progress ist für einen Teil der Angriffe ein bereits authentifizierter Benutzer mit hohen Berechtigungen erforderlich. Eine weitere Schwachstelle kann es einem Benutzer mit niedrigen Rechten ermöglichen, sich auf einem nicht näher beschriebenen Weg Root-Rechte zu verschaffen.
Derzeit liegen keine Hinweise auf eine aktive Ausnutzung der SicherheitslĂĽcken vor. Dennoch sollten betroffene Systeme zeitnah aktualisiert werden.
Empfehlung: Administratoren sollten die bereitgestellten Updates schnellstmöglich installieren, um mögliche Angriffe auf die Managementoberfläche und eine potenzielle Rechteausweitung zu verhindern.

Nach KI-Cyberangriff fordert Hugging Face Transparenz und Investitionen in Plattform-Sicherheit; verdeutlicht Abhängigkeits- und Governance-Risiken offener KI-Ökosysteme.
KI-Unternehmen erhöhen Lobby-Ausgaben in Washington; Regulierung und geopolitische Einflussnahme beeinflussen Infrastrukturpolitik und europäische Alternativen.
Am 31.07. lief die Nachfrist fĂĽr eine Registrierung fĂĽr Betreiber kritischer Einrichtungen aus. Die Zahl der Registrierten ist weiterhin geringer als erwartet.
đź”—https://www.heise.de/news/Raetselraten-um-fehlende-NIS2-Registrierungen-11395728.html
Mario Köhn

Hochhäuser auf Treibsand
 Wir investieren Milliarden in souveräne Clouds, verschlüsselte Container und hochkomplexe Software-Leitplanken. Doch bei all dem Fortschritt ignorieren wir ein fundamentales, fast 80 Jahre altes Problem: Die digitale Statik unserer Zivilisation ruht auf der Von-Neumann-Architektur von 1945. Diese mischt bauartbedingt Programmbefehle und Daten im selben physischen Speicher – ein struktureller Geburtsfehler, der in der Ära der künstlichen Superintelligenz (ASI) zum „architektonischen Bankrott" führt.
Das Problem: Papierschilde gegen Railguns Softwarebasierte Sicherheit ist gegen einen logisch überlegenen Angreifer, der Code in Millisekunden optimiert, lediglich ein „Pflaster auf einer Schusswunde". Der 2026 Human-AI Advantage Report zeigt die bittere Realität der aktuellen Vertrauenskrise: Nur 12 % der wohlhabenden Investoren vertrauen der KI am Punkt der Entscheidung wirklich. Warum? Weil wir versuchen, Souveränität durch veränderliche Software-Updates zu regeln, statt sie physikalisch zu erzwingen. In einer Welt mit zentralisierten Cloud-Hubs und „Remote Kill-Switches" ist Souveränität ohne Kontrolle über das Silizium eine Illusion.
Die Lösung: S3DVS – Physik besiegt Logik Wahre Resilienz benötigt keinen weiteren Software-Patch, sondern Hardware-native Immunität. Mit der patentierten S3DVS-Architektur verschieben wir den Verteidigungsperimeter direkt in die unveränderliche Gatter-Logik des Mikrochips.
🔹 Pillar 01 (Commands): Absolute physische Bustrennung. Schadcode „verhungert" im Silizium, weil die elektrische Leitung zwischen dem Datenbus und den Instruktionsregistern buchstäblich nicht existiert. 🔹 Pillar 08 (Association): Metadaten werden hardwareseitig an ihren Ursprung gebunden. Dies verhindert, dass Telemetriedaten jemals als autorisierte Befehle fehlinterpretiert oder durch eine ASI manipuliert werden. 🔹 Der Ladeprozessor: Als isoliertes „Institutional SCIF" stellt er sicher, dass legitime Korrekturen nur durch menschliche Autorität (z. B. physische Quoren) möglich sind, während das System für digitale Akteure unantastbar bleibt.
Der Hebel fĂĽr Unternehmen: Der Compliance-Cheat-Code Der EU Cyber Resilience Act (CRA) verschiebt die volle, nicht ĂĽbertragbare Haftung auf die Hersteller.
S3DVS ist hier der ultimative „Compliance Cheat Code": Wir eliminieren systemische Haftungsrisiken physikalisch an der Wurzel, statt sie durch margenfressende Patch-Zyklen mühsam zu verwalten.
Fazit: Werden Sie zum Gestalter Digitale Souveränität wird nicht durch Verträge gewährt, sondern durch Architektur erzwungen.
In der ASI-Ära wird die Macht bei denen liegen, die die Hardware kontrollieren, auf der unsere Gesellschaft läuft.
Es ist Zeit, den Maschinenraum unserer Freiheit neu zu bauen. Physik besiegt Logik. Jedes einzelne Mal.
Mario Köhn | Cyber-Architect @S3DVS Strategic Briefing (NDA)
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