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Warum wir dieses Jahr bewusst keinen Stand haben – und mehr erwarten als je zuvor
Das CloudFest ist eines der wenigen Events, bei denen die Bezeichnung „Branchentreff" nicht übertrieben ist. Hier trifft sich nicht irgendein Teil der IT, sondern genau die Schicht, die Infrastruktur baut, betreibt und verkauft. Wer verstehen will, wohin sich Hosting, Cloud und Plattformökonomie entwickeln, kommt an diesem Event nicht vorbei.
Wir waren 2025 als Aussteller in der Start-up-Area vertreten.
Das Umfeld hat gepasst. Die Organisation war professionell. Die Zielgruppe war genau richtig. Wir haben gute Gespräche geführt, Kontakte aufgebaut und Sichtbarkeit gewonnen. Es gibt nichts, was wir im Nachhinein als Fehler bewerten würden.
Und trotzdem haben wir uns entschieden, 2026 keinen Stand mehr zu buchen.
Diese Entscheidung hat nichts mit dem Event zu tun – sondern mit der Rolle, die man dort einnimmt.
Ein eigener Stand bedeutet permanente Verfügbarkeit. Gespräche starten im Minutentakt, werden unterbrochen, wieder aufgenommen oder bewusst abgekürzt. Der Kalender bestimmt den Tag. Spontaneität wird zur Ausnahme. Tiefe entsteht selten, weil der Kontext ständig wechselt.
Genau hier liegt für uns der entscheidende Punkt.
Das CloudFest ist kein Ort für schnelle Lead-Generierung. Dafür gibt es effizientere Formate. Der eigentliche Wert entsteht in den Gesprächen, die Zeit brauchen. In Diskussionen, die nicht nach fünf Minuten auf ein Ergebnis reduziert werden. In Perspektiven, die sich erst entwickeln, wenn man sich wirklich zuhört.
Diese Art von Austausch ist als Aussteller nur eingeschränkt möglich.
Deshalb haben wir die Perspektive gewechselt.
2026 sind wir als Teilnehmer vor Ort. Ohne Stand, ohne festen Treffpunkt, ohne den Druck, permanent „on" zu sein. Dafür mit einem klaren Ziel: mehr verstehen, genauer hinhören, Gespräche bewusst führen und nicht nur anstoßen.
Wir wollen die Inhalte nicht nur mitnehmen, sondern einordnen. Wir wollen Diskussionen führen, die über den ersten Austausch hinausgehen. Wir wollen auch mit anderen Ausstellern intensiver sprechen – nicht zwischen zwei Terminen, sondern mit Zeit und Fokus.
Denn die Themen, die auf dem CloudFest sichtbar werden, sind nicht trivial.
Die Branche steht unter Druck. Technologische Abhängigkeiten sind kein abstraktes Risiko mehr, sondern operativer Alltag. Entscheidungen über Infrastruktur sind längst auch strategische Entscheidungen über Kontrolle, Kosten und Handlungsspielräume. Genau diese Spannungsfelder werden auf Events wie dem CloudFest greifbar – nicht auf den Bühnen allein, sondern vor allem im direkten Austausch.
Das haben wir 2025 bereits gesehen. Dieses Jahr wollen wir tiefer reingehen.
Gleichzeitig gehört zur Wahrheit auch: Das CloudFest funktioniert nicht nur über Inhalte.
Es funktioniert über Atmosphäre.
Über Situationen, die nicht geplant sind. Über Gespräche, die beim Essen entstehen. Über Begegnungen am Abend. Über gemeinsame Erlebnisse, die Verbindung schaffen, bevor überhaupt über Business gesprochen wird.
Genau dafür nehmen wir uns dieses Jahr bewusst Zeit.
Für gutes Essen. Für Gespräche ohne Agenda. Für Achterbahnfahrten im Europa-Park. Und ja, auch dafür, uns als Team ein Stück weit selbst zu feiern. Nicht als Selbstzweck, sondern weil genau diese Momente oft die Grundlage für die Gespräche sind, die danach wirklich relevant werden.
Diese Seite des CloudFest haben wir im letzten Jahr nur gestreift. Dieses Jahr nehmen wir sie ernst.
Was bleibt, ist unser Anspruch, das Ganze nicht nur für uns zu behalten.
Unser Twitch-Livestream hat 2025 gezeigt, dass genau dieser ungefilterte Blick auf das Event auf Interesse stößt. Nicht Hochglanz, nicht Marketing, sondern Eindrücke aus Gesprächen, Stimmungen und Themen, so wie sie tatsächlich vor Ort entstehen.
Das führen wir fort.
📅 Start: 24.03.2026, ca. 10:00 Uhr
📍 https://www.twitch.tv/weareayedo
Wir nehmen euch wieder mit – direkt vom Event, ohne Skript, ohne Inszenierung.
Unser Fazit vorab ist klar: Der Wert des CloudFest hängt nicht davon ab, ob man einen Stand hat.
Er hängt davon ab, wie man die Zeit nutzt.
Wir haben uns entschieden, diese Zeit dieses Jahr anders zu nutzen. Weniger Taktung, mehr Tiefe. Weniger Präsenzdruck, mehr Aufmerksamkeit.
Das ist keine Absage an das Ausstellen. Es ist eine bewusste Priorisierung.
Und wahrscheinlich die sinnvollere Entscheidung für genau das, was wir aus diesem Event mitnehmen wollen.
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